Der Wernsteiner Walter Labmayer hat vor 22 Jahren „Tödliches Spiel mit dem Feuer“ vollendet, heute erscheint das Buch.
Walter Labmayer hat es einfach mal probiert- und ist vom begeisterten Leser zum Thrillerautor geworden. Der 56-Jährige Wernsteiner, der lange in Passau gelebt hat, bringt heute über den Innsalz Verlag sein Debüt „Tödliches Spiel mit dem Feuer“ auf den Markt. Im Gespräch erklärt der studierte Diplom-Kaufmann, wie er zum Schreiben gekommen ist und warum seine Familie bis jetzt noch nichts von seinem Thriller weiß.
PNP: Herr Labmayer, dem Klappentext Ihres Thrillers ist zu entnehmen, dass Tödliches Spiel mit dem Feuer“ bereits im Jahr 2003 fertiggeschrieben war. Was ist denn in den 22 Jahren seitdem passiert?
Labmayer: Ja, das ist eine lange Zeit. Ich hatte 2003 versucht, das Buch verlegen zu lassen. Wahrscheinlich hatte ich damals aber den falschen Weg eingeschlagen, in dem ich die, den Markt dominierenden, international agierenden Verlage kontaktiert hatte. Da ist die Konkurrenz natürlich riesig.
PNP: Und was ist dann gut 20 Jahre später passiert?
Labmayer: Ich habe eine Familie gegründet und bin von Passau wieder zurück nach Wernstein gezogen. Unser Sohn geht in die 2. Klasse Gymnasium. In Deutsch sind in dieser Schulstufe schon längere Aufsätze zu schreiben und wir reden oft darüber, was man in Bezug auf Satzbau, Spannungsbogen, Tempo etc. machen kann. Das bekomme ich schon hin“, hat er gemeint, aber ich verstehe nicht, wie man ganze Bücher schreiben kann.“ Meine Antwort war: „Es ist möglich.“ Ich konnte dazu aber nicht mehr sagen…
Zum Originalbeitrag:
https://www.pnp.de/nachrichten/kultur/vor-22-jahren-hat-der-wernsteiner-walter-labmayer-einen-thriller-geschrieben-jetzt-erscheint-das-buch-18986606