Barbara Feldbacher
Eine Reise nach Salzburg

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Das „Theatrum Mundi“ der Gegenwart dreht sich um einen namhaften, introvertierten, fast 60-jährigen Schauspieler, der sich, dem christlich-humanistischen Erbe verpflichtet, auch aufgrund persönlicher Schicksalseinbrüche, in der heutigen Zeit, unter deren Strömungen und Auswüchsen er leidet, nicht mehr zu Hause fühlt. In einer schalen Welt der Verflachung und des Niedergangs der angestammten, geistigen Werte ehemaliger europäischer Hochkultur, gibt er sich, in depressiver Rückschau, seinen pessimistischen und wenig zuversichtlichen Lebens- und Zukunftsbetrachtungen hin.

Inmitten aller Ratlosigkeit und auf dem Rückzug in die innere Emigration, ereilt ihn das Angebot, die Rolle GOTTES im Salzburger „Jedermann“ zu übernehmen. Eben die Rolle dessen, der im Bewusstsein der heutigen „aufgeklärten“, meist unreflektiert positivistischen Gesellschaft kaum mehr eine Rolle spielt …

Nach einigem Zögern entscheidet er sich, diesen – auch bei Hofmannsthal – nur geringfügigen Part anzunehmen. Bereits im Nachtzug nach München wird er über das mysteriöse Auftreten einer in schwarz gekleideten Dame und den plötzlichen Tod eines Mitreisenden, der eine kriminalistische Komponente ins Spiel bringt, wie durch eine neue Liebeserfahrung und unerwartete Aufgaben mit voller Wucht wieder ins Leben gerissen.

BARBARA FELDBACHER wurde in Pforzheim als Tochter eines Schmuckwarenfabrikanten geboren. Nach Abschluss des Gymnasiums studierte sie Romanistik und Literatur an den Universitäten Genf und München. Später Theaterwissenschaft an der LMU München. Erste Schriften und Gedichte wurden in Zeitschriften veröffentlicht, vertont und in Rundfunk und Fernsehen gesendet. Zahlreiche, mit Beifall bedankte Lesungen und Liederabende. 1991 erschien ihr erster Gedichtband „Verdichtungen – Vom Grund und Rand des Lebens“ mit Präsentation im Fernsehen, 1997 Dramen unter dem Buchtitel „Hinter dem Vorhang. Schauspiele ex animo“. Zahlreiche Inszenierungen eigener Texte und 2012 „Unter dem Flüstern der Zeiten“.

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