Können sie nicht oder wollen sie nicht?

Zur Beteiligung marginalisierter Eltern an Schulpartnerschaft und Elternbildung.

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Eltern an Brennpunktschulen in Wien und Berlin Brennpunktschulen sind ein Mikrokosmos, in dem viele gesellschaftliche Probleme sichtbar werden. Kinder an diesen Schulen sind ebenso wie ihre Eltern dem Risiko der Bildungsarmut ausgesetzt.
Die Schulexpertin Gertrud Nagy hat sich auf die exemplarische Spurensuche begeben, ob Eltern an Brennpunktschulen eine
Zusammenarbeit mit der Schule nutzen, um den Schulerfolg ihrer Kinder zu unterstützen und warum sie dies offenbar nur unzureichend können oder wollen. Des Weiteren befasst sie sich mit der Frage, ob diese Eltern und ihre Kinder – meist mit Migrationshintergrund – von Elternbildung profitieren und wie man die Bereitschaft zur Teilnahme fördern könnte.
Will und kann man den Kreislauf unterbrechen, dass Kinder von Eltern am Rand der Gesellschaft wiederum zu Eltern marginalisierter Kinder werden? Diese Frage stellt die Autorin zur Diskussion.

Mag. Dr. Gertrud Nagy

Mag. Dr. Gertrud Nagy (1948), ehemalige Hauptschulleiterin und promovierte Erziehungswissenschaftlerin, befasst sich seit vielen Jahren mit der Ausgangslage für den Bildungserfolg von Kindern aus sozial schwachem Milieu (u.a. in der Dissertation “Die Wirklichkeit der städtischen Hauptschule“, 2006); Mitarbeit an wissenschaftlichen Studien mit Schwerpunkt Schulforschung an der Johannes Kepler Universität Linz; Buchveröffentlichung 2015 „Die Angst der Mittelschicht vor der Gesamtschule“, Edition Innsalz.

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