Turnvater Jahns Erben im Waldviertel

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Dies ist kein Roman. Das ist auch keine nüchterne Gebrauchsprosa, geschweige denn hochgeistige Literatur. Es handelt sich bestenfalls um ein Sammelsurium von historischen Quellen, die hier zu einem literarischen Konglomerat zusammengefasst werden. Verkittet durch die Irrlehre Friedrich Ludwig Jahns werden in diesem unkonventionellen
Report Georg Ritter von Schönerer, Franz Xaver Kießling, Anton Ohme und Ferdinand Berger als seine ideologischen Erben identifiziert und an den Pranger gestellt. Dem Poeten Robert Hamerling, den man dazurechnen muss, wurde bereits eine eigene Abhandlung gewidmet. Bei diesen Antisemiten ist die Wiege des Judenhasses im Waldviertel zu suchen, der in der Person Adolf Hitlers kulminierte. Sie alle haben in irgendeiner Weise mit dem ehemaligen „Ahnengau des Führers“ zu tun, obwohl die wenigsten hier geboren wurden und die meisten den Judenhass importierten.

Ilse Krumpöck

Geboren 1952 in Bregenz, Realgymnasium, Matura, Pädagogische Akademie Feldkirch mit Lehramtsprüfung, sechsjährige Lehrtätigkeit an Volks- und Hauptschulen in Bregenz und Wien, Studium der Kunstgeschichte in Wien, langjährige Leiterin des kunsthistorischen Referates im Heeresgeschichtlichen Museum, im Rahmen dieser Tätigkeit zahlreiche Publikationen zu kunst- und zeitgeschichtlich relevanten Themen, Kuratorin diverser fachspezifischer Ausstellungen, Schwerpunkt: Kalter Krieg und Eiserner Vorhang; lebt als freie Schriftstellerin sozialhistorischer Romane, zeitgeschichtlicher Werke und humoristischer Lyrik auf der Suche nach dem Wesentlichen seit 2008 im Waldviertel/Niederösterreich.
(www.ilsekrumpoeck.at)

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