Manfred Weule
Auswildern

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Nachgezüchtete Wildtiere werden ausgewildert, domestizierte Hausrinder nehmen als umherziehende Herde wieder die Lebensform ihrer Vorfahren an. Begradigte Flüsse werden abschnittweise entgradigt und ziehen bald wieder Flora und Fauna des Auwalds an. Warum? Um Vielfalt, Wohlbefinden und Schönheit wieder herzustellen. Und wir „verhaustierten“ und „begradigten“ Menschen? Auch wir können auswildern. Wildheit ist die Wachheit, Lebendigkeit und Intuition unserer Jägervorfahren, von denen auch die Höhlenbilder in Europa und Afrika stammen. Sie ist da. In unserem Körper. In tieferen Bewusstseinsschichten. Ab und an gibt sie uns Signale, wenn wir zu „brav“ – also zu angepasst sind oder uns unerwartete Ereignisse berühren und wacher werden lassen. Oft treten die Signale der Wildnis in Tiergestalt auf. In uns drin. Oder um uns herum.

Das Buch enthält Texte zu 53 Tieren. Ihr Alltag sowie Geschichten und Erlebnisse mit ihnen geben Anregungen, ihre Botschaften zu verstehen. Es wendet sich an Menschen jeden Alters, die dem Kompass ihrer eigenen Sehnsucht folgen. Und an „kulturell Kreative“ in Stadt und Land, die ihre Vision leben und wirksamer umsetzen wollen.

Manfred Weule ist Ethnologe und Berater, der Menschen hilft, ihrer Lebensaufgabe auf die Spur zu kommen. Als er vor 20 Jahren an der Intensität eigener Erfahrungen mit Tierbegegnungen einfach nicht mehr vorbei konnte, wollte er ihre Botschaft verstehen und begann „Tiersprachen“ zu lernen. Zaubermärchen geben wichtige Hinweise dazu. In ihnen stecken Erfahrungen unserer naturnah lebenden Vorfahren, wie sie auch heute noch in indigenen Kulturen und ihren Mythen und Geschichten lebendig sind. Manche Tiere kommen wieder und werden zu Gefährten (Totemtieren), wenn wir sie um Rat fragen, ehren und mit ihnen das Leben feiern.

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