GLEICHMUT

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Ein Wiener Roman mit einem Psychoanalytiker als Protagonisten – so könnte der erste Eindruck sein. Indessen ergeben die zahlreichen Erzählstränge ein ungleich breiteres Panorama von Themen und Motiven.
Eine Grundlage des Romans ist die Annahme von Stephen Hawking, dass viele Welten möglich wären. So hätte beispielsweise in einem Parallel universum aus Altösterreich eine Confoederatio Austriaca werden können, die, multikultural, -ethnisch und -lingual, besser funktioniert als zentralistische Systeme. Ein nicht stattgefundener Erster Weltkrieg hätte dieser Welt nicht nur den Zweiten und die Shoah erspart, sondern auch die Dominanz des Nationalstaats-Konzeptes.
Die Stadt Wien, Hauptschauplatz von Gleichmut, ist subtil unterschiedlich von der uns vertrauten, woraus sich viel von der narrativen Spannung ergibt. „Carpe diem“ ist das Leitprinzip, das allerdings dauernde bewusste Anstrengungen und Investitionen erfordert. Aus all dem lässt sich ableiten: eine (etwas) bessere Welt wäre möglich.

Georg Schmid

Georg Schmid wurde 1944 in Wien geboren und lebt seit langem in Frankreich.
Er studierte Geschichte, Philosophie und Philologie; Habilitation für „Allgemeine Geschichte der Neuzeit“. Er lehrte in Paris, in den USA sowie hauptsächlich an der Universität Salzburg. Er gehört zu den ersten Autoren der manuskripte (Graz) und stand der Literatengruppe um Otto F. Walter nahe. Seine frühen Romane Roman trouvé und Friedhof der Namenlosen erregten einiges Interesse. Nach weiteren Romanen und literarisch en Texten publizierte er hauptsächlich historische und geschichtstheoretische
Bücher, etliche davon auf Englisch. Sein voriges Buch, geschrieben mit seiner Frau, Sigrid Schmid-Bortenschlager, ist Thoughts on Things Forgotten.

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