Kaum zu glauben

Brennende Fragen zu österreichischen Kriminalfällen

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Buchdetails

Seiten: 160
Erstveröffentlichung: 04. November 2019

Buchbeschreibung

Dieses Buch ist keine Abrechnung mit Justiz oder Polizei, sondern eines, in dem unbequeme Fragen zu Ermittlungen der Polizei, zu Gutachten von Sachverständigen und zu Urteilen von Geschworenengerichten zugestellt werden. Freilich, deren Urteile basieren auf dem viel zitierten „Wahrspruch der Geschworenen“. Trotzdem oder gerade deshalb stellt der Autor so manche Entscheidung von Geschworenengerichten in Frage.

Helmut S. sitzt in Suben eine langjährige Haftstrafe für einen Mord ab, den er im oberösterreichischen Gmunden an einer Tanzlehrerin begangen haben soll. Aber er ist höchstwahrscheinlich unschuldig, wie viele Indizien zeigen.
Der ehemalige Hauptschuldirektor Leopold D. (er sitzt wie Helmut S. in der Justizanstalt Suben ein) soll seinen Enkel u.a. mit den Worten „Die Oma muss weg“ angestiftet haben, die 68jährige Renate D. im Oktober 2012 zu töten. Zumindest behauptet das der Enkel, der für den Mord zwölf Jahre Haft ausfasste. Der wegen Anstiftung zu 18 Jahren verurteilte Großvater leugnet hingegen bis heute seine Mittäterschaft.
Martina P. ist das aus Vöcklabruck stammende Opfer eine Tötungsdelikts, das mittlerweile vor mehr als 30 Jahren geschah. Zuletzt stellte sich heraus, dass die Kriminalisten den Urlaubseintrag von Martina P. für den Tag ihrer Tötung nicht auf Echtheit überprüft haben. Damit war die möglicherweise wichtigste Spur dahin.
Und der Autor geht u.a. auch der Frage nach, warum sich der angebliche Mörder Tibor F. nicht freiwillig stellt.

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