Später Aufbruch

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Im Frühjahr 2014 wird der 48-jährige Marketingmann M. Ressagg vollkommen überraschend gekündigt und muss seinen Arbeitsplatz unverzüglich räumen.
War er zu teuer? War er zu unbequem? Er wird es nie erfahren.
Es beginnt ein verzweifelter Kampf um einen neuen Job. Immer wieder teilt man Ressagg mit, dass man für eine Stelle besser geeignete Bewerber gefunden hat. Die angeblich besetzten Positionen werden jedoch erneut ausgeschrieben.
Alle Wege zu einem Neubeginn sind knapp vor dem 50. Geburtstag versperrt. Also tritt Ressagg vollkommen unvorbereitet zur Aufnahmeprüfung an einer Lehrerbildungsanstalt an und katapultiert sich überraschend in die vorderste Reihe der Studienwerber. Das Studium scheint allerdings nicht finanzierbar. Ein Brandschreiben an den Leiter der AMS-Niederlassung und ein unglaublicher Zufall machen es schließlich möglich, dass er die Ausbildung zum NMSLehrer antreten kann.
Während dieser drei Jahre macht Ressagg allerhand kuriose Erfahrungen. Er scheint in eine vollkommen andere Welt einzutreten. Mit satirischem Unterton beschreibt der Autor diese „Studentenwelt“, berichtet aber in zahlreichen Rückblenden auch von absurden Vorkommnissen in einem mittelständischen Familienbetrieb. Es wird deutlich, über welche Mechanismen Untergebene drangsaliert werden und wie Firmengeld geschickt für private Interessen eingesetzt wird.
Diese Satire bietet tiefe, oft erschütternde Einblicke in die Welt eines mittelständischen Unternehmens und zieht Vergleiche zur Parallelwelt der angehenden Akademiker.

Martin Ressagg

Der Autor, welcher unter diesem Namen noch niemals auffällig geworden ist, wurde 1965 geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er im Oberpinzgau, wo er Volks- und Hauptschule besuchte, schließlich ins Gymnasium wechselte und 1983 maturierte.
Obwohl man ihn beim Bundesheer rasch zum Offizier machte, sah er dort nicht seine Zukunft. Er beschloss, Lehrer zu werden. Aber Turbulenzen im privaten Umfeld vereitelten diese Absicht,
so landete er in der Privatwirtschaft. Seine Kreativität und seine Leistungsbereitschaft verhalfen ihm zu recht passablen Anstellungen, die er aber aufgrund unglücklicher Fügungen bisweilen wieder verlor. Nach der letzten Kündigung im Jahr 2014 schienen plötzlich alle Türen verschlossen. Die Idee, als Lehrer zu arbeiten, war aber immer noch da. Trotz gewisser Widrigkeiten konnte er das entsprechende Studium absolvieren und arbeitet seit 2017 an einer NMS.

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